Bodenheizung Einfamilienhaus

Arten von Fußbodenheizungen

Zunächst sollte sich der Bauherr überlegen, welche Art der Fußbodenheizung in Frage kommt:
– eine sogenannte Nassheizung, also eine Fußbodenheizung im Heizestrich
– eine Fußbodenheizung im Trockenestrich-System
– eine Fußbodenheizung in Mattenform zum Nachrüsten
Klassische Nassheizungen im Heizestrich sind vor allem für den Einbau in Neubauten geeignet. Der Einbau muss zwingend schon bei der Planung des Fußbodenaufbaus berücksichtigt werden.
Zur Nachrüstung im Altbau eignen sich dagegen vor allem Trockenestrich-Systeme oder Mattensysteme. Hier sind viele unterschiedliche Systeme verbreitet, die in der Regel als Komplettsysteme angeboten werden.

Vorteile von Fußbodenheizungen

Die Fußbodenheizung ist auf dem Vormarsch: In Neubautengehört sie heute zur Standardausstattung – und in Bestandsgebäuden wird sie immer häufiger nachgerüstet, denn sie bietet im Vergleich zu einer konventionellen Heizung viele überzeugende Vorteile: Da die Wärme vom Boden aufsteigt und dabei von Wänden und Decken abstrahlt, kommt sie mit einer geringen Vorlauftemperatur aus – das Wasser muss nur bis zu 35° C aufgeheizt werden statt wie üblich auf 40 bis 60° C. Das spart Energie und Geld. Außerdem spielt sie bei Raumgestaltung keine Rolle, da sie unter dem Bodenbelag installiert wird.